Dr. Azubi

:-)

Haha: So diesmal auch mit Antwortmöglichkeit :-))

Hallo zusammen, bevor ich zum eigentlichen Thema komme, kurz ein kleiner Prolog:

Meine Freundin (20) arbeitet in einer Tierarztpraxis in der Ausbildung. Dies als Grundlage für ein Tiermedizinstudium.

Ihre Arbeitszeiten in der Woche sind 8.00 - 12.00 & 15.30 - 19.00 Uhr
Fast täglich fallen mindestens 30 Minuten an Überstunden an, diese können angespart als Ausgleichstage genommen werden.
Zusätzlich muss sie mindestens jeden dritten Samstag von 8.30 bis 12.00 arbeiten und hat regelmäßig (mindestens eine komplette Woche inkl. Wochenende) Notdienst, weshalb sie zur freihen Verfügung stehen muss. 24 Stunden pro Tag auf Anfrage.

Zu Ihrer Situation: Sie wollte das Studium antreten, musste aber unerwartet Wartesemester machen und hat drum ihre Ausbildung erst spät angetreten, deshalb hat sie nur in einer 50km entfernten Praxis eine Ausbildungsstelle bekommen.
Sie hat morgens eine Stunde Anfahrt, Abends eine Stunde Anfahrt, die 3 1/2 Stunden Mittagspause langweilt sie sich dort herum, bzw beschäftigt sich irgendwie... bei jew. 1 Std. Fahrtzeit muss sie ja da bleiben.

Sie steht also in der Woche jeden Tag um 6.30 auf, fährt um 7 Uhr los und ist Abends selten vor 20.30 von der Arbeit zurück.

Diese Arbeitszeiten sind für sie zermürbend, sie weint oft, ist total fertig... hat sogar schmerzen (bisschen zierlicher) weil sie auf der Dienststelle mit Leidenschaft dazu beordert wird, die Lieferungen zu tragen oder so ne fette Bulldogge auf den Behandlungstisch zu hiefen und und und...

[I]Das alles soll hier nicht zur Diskussion stehen, sie macht das aus leidenschaft weil ihr der Job ansich großen Spaß macht und Ihre Chefs können nicht veranworten, dass meine Freundin soweit weg wohnt, drum ist sie das wohl selber Schuld, dies sollte euch nur einen Eindruck verschaffen, was sie wöchentlich leisten muss![/I]

Nun zum Thema:
Diese Woche musste sie Mo - Do wie oben beschrieben arbeiten, Fr war frei, heute musste sie wie oben beschrieben Samstagsdienst machen.... MORGEN soll sie schon wieder dahin und irgendeinen Dienst machen...danach Montag bis Freitag ganz normal weiterarbeiten.

Ich bin darüber extrem verärgert, heute Abend und morgen waren verplant, sie hat eben angerufen und erfahren, dass sie morgen arbeiten soll... das macht uns ALLES kaputt...dieser Drecksjob zerstört ihr ganzes Privatleben und ich möchte daher versuchen ihr irgendwie zu helfen...

Ihre CHefs sind nur sehr begrenz loyal zu ihren Azubinen, die denken eher "Der Rubel muss rollen". Demletzt hatte sie ein Streitgespräch mit einem ihrer Chefs (Gemeinschaftspraxis), weil sie 4 Arzttermine (im Abstand von jew. 1 Woche) wahrnehmen muss, diese sind wirklich dringend... also keine Pillepalle! Hinzu kommt, dass sie bevor sie überhaupt gefragt hat, schon angeboten hat, für die Hälfte der Termine Urlaub oder Überstunden zu nehmen.

Ich mache mir große Sorgen um meine Freundin, sie ist gutmütig, engagiert... hast vor allem eines: Die Konfrontation.
Meiner Auffassung nach wird das leidenschaftlich gerne durch ihre kapitalistischen CHefs ausgenutzt.
Ihre Psyche und Physis ist manchmal wirklich total am Boden.

Ich bitte um Rat mit Hauptaugenmerk darauf, dass sie wie gesagt morgen auch dahin soll (angebliche Not-OP, nur warum kann man das dann nicht heute machen??)!!

Ich könnte sooooooo ausrasten....mache selber eine Ausbildung, aber ich werde human behandelt und mein Engagement ist geschätzt.
Sie ist im 3 LJ.


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