ICH MACHE MEINE AUSBILDUNG BINSEHR GUT INDER SCHULE UND ICH MACHE MEINE ARBEIT GEWISSENHAFT SAUBER MEINEN MIR BEIGEBRACHTEN FERTIGKEITEN!ABER DA UNSERE BETRIEB DAFÜF BEKANNT IST WIRD JEDER NACH EINER GEWISSEN ZEIT GEMOBBT ODER WENN MAN IN DER PROBE ZEIT IST EINFACH GEKÜNDIGT!!!MEIN CHEF IST KEIN FRISEUR!!ER HAT EINE ANGESTELLTE DIE ALLE AUS SPIONIERT UM PRIVATE DINGE ZUERFAHREN UM DIE GEGEN EINEN EINZUSETZTEN!!ICH KAMM AN ANFANG GUT MIT IHR ZURECHT BIS ICH IMMER MEHR MITBEKOMMEN HABE DAS HEISST ICH HABE ZUGEHÖRT BEI PLANUNGEN WIE MAN JEDEN EINZELENEN KÜNDIGEN WIRD.BIS ICH SAGTE DASS ICH DAS UNFAIR FINDE FING ES BEI MIR AUCH AN DAS WASSER WURDE EXTRA HEISS GESTELLT DAS ICH MICH VERBRENNE UND MIR WURDE UNS GESICHT GERÜLPST UND MICH DABEI NOCH ANGEPUSTET!!! MIR WURDE VON TAG ZU TAG DAS LEBEN SCHWERER GEMACHT !! ICH WEISS KEINEN AUSWEG MEHR ICH FÜHLE MICH TOTAL UNWOHL BIN AUF DER SUCH NACH EINEM ANDEREN BETRIEB ZEUGEN UND WEITERS HABE ICH GENUG!! ICH HABE IMMER BAUCH UND MAGEN SCHMERZEN WENN ICH DARAN DENKE MORGEN WIDER DAHINZU NÜSSEN ICH BRECHE SOGAR SCHON WEIL MICH DAS ALLES SO PSYCHISCH FERTIG MACHT!!DAZU WURDE UNSERE DAMALIGE MEISTERIN AUCH GEKÜNDIGT WEIL SIE UNS BESCHÜTZEN WOLLTE SEIT DEM SIND WIR OHNE MEISTER!!! SEIT JANUAR!! ES WIRD IMMER SCHLIMMER ICH KANN NICHT MEHR BRAUCHE DRINGEN HILFE!!ICH WOLLTE ZUR HANDWERKSKAMMER ;HABE ABER GEHÜRT UND MICH ERKUNDIGT DAS SIE NUR EINEN BRIEF VERFASSEN UND EIN GESPRÄCH EINLEITEN UND DANACH WIRD NOCH ALLES VIEL SCHLIMMER FÜR MICH ICH HABE ANGST!!SEIT ANFANG MÄRZ ARBEITEN EINE FREUNDIN VON IHR BEI UNS UND IHRE ZWILLINGSSCHWESTER ;ES WIRD IMMER SCHLIMMMER !! ICH HABE MIR EINEN KRANKENSCHEIN GENOMMEN WEIL ICH NUR NOCH MAGEN SCHMERZEN: ÜBELKEIT ETC:HABE!! BITTE HELFT MIR!!!
Liebe Jennifer,
wenn dich die Situation in deinem Betrieb so sehr belastet, dass du davon schon körperliche Schäden davon trägst, ist es absolut richtig, dass du dich erst einmal hast krank schreiben lassen.
Zunächst einmal möchte ich dir ein Paar Tipps geben, was du tun solltest, wenn du am Arbeitsplatz gemobbt wirst
1. Es ist wichtig, dass du mit Menschen deines Vertrauens über deine Probleme am Ausbildungsplatz sprichst. Wenn du es nur runterschluckst werden sich die Erfahrungen bald auf deine Seele oder deinen Körper auswirken, z.B. Schlafstörungen, Depressionen, Magen-Darmprobleme.
2. Du solltest sofort anfangen, ein Tagebuch über die Vorkommnisse zu führen. Wer hat was, wann zu wem gesagt und wer war noch dabei? Oder wer hat wann was getan und wer war noch dabei? Schreib dir alles möglichst genau auf. Auf dieses Tagebuch kannst du dann später zurückgreifen, es kann sehr nützlich sein, wenn du dich wehren willst.
3. Du solltest möglichst früh Stellung beziehen, wenn du mit dem Verhalten von Kollegen oder Vorgesetzten dir gegenüber oder auch gegenüber anderen nicht einverstanden bist. Sage klar und deutlich, wenn du etwas nicht in Ordnung findest und benenne genau, was es ist! Denn so verschaffst Du Dir Respekt.
4. Bitte die Person zu einem Gespräch. Überlege dir vor dem Gespräch einige Situationen und Beispiele, in denen das Verhalten der Person besonders verletzend und offensichtlich war. Beginne in dem Gespräch deine Sätze mit „Ich“. Sage also nicht: „Sie kritisieren mich ständig!“ sondern „Ich fühle mich ständig von Ihnen kritisiert und oft empfinde ich die Kritik als nicht gerechtfertigt!“. Versuche sachlich und selbstkritisch zu bleiben. Das Gespräch solltest du nicht alleine führen. Es ist sehr empfehlenswert, eine Person deines Vertrauens oder bestenfalls ein Betriebsratsmitglied mitzunehmen. Es ist auch empfehlenswert, das Gespräch zu protokollieren.
Wenn du aber glaubst, dass sich deine Ausbildungssituation in deinem jetzigen Betrieb langfristig nicht verbessern wird, ist ein Ausbildungsplatzwechsel vermutlich wirklich die beste Lösung für dich. Ein Ausbildungsplatzwechsel ist wirklich kein Beinbruch, aber du solltest jetzt nichts überstürzen, sondern in Ruhe nach etwas neuem suchen! Bei einem Ausbildungsplatzwechsel gehst du am Besten so vor:
1. Am Anfang steht die Ausbildungsplatzsuche. Du solltest erst kündigen, wenn du einen neuen Ausbildungsplatz gefunden hast, denn dann stehst du bei der Bewerbung nicht unter Druck und das (noch) bestehende Ausbildungsverhältnis ist ein gutes Arbeitszeugnis und macht glaubhaft, dass nicht der Betrieb etwas an dir, sondern du etwas an dem Betrieb auszusetzen hast! Für deine Bewerbung kannst du dir bei deiner Berufsschule einen aktuellen Notenstand besorgen. Mehr Infos zur Bewerbung findest du hier: www.azubi-azubine.de/mein-recht-als-azubi/kuendigung-durch-den-azubi.html#Bewerbung. Um deine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, kannst du auch Probe arbeiten. Ausbildungsplätze, die sofort zu besetzen sind, findest du unter www.arbeitsagentur.de oder www.meinestadt.de, www.lehrstellenmarkt.de.md oder www.ihk.de. Schau auch in der Zeitung und in den Stellenportalen im Internet nach oder frag im Bekanntenkreis und an der Berufsschule.
2. Sobald du was neues hast -und erst dann!- kannst du einen Aufhebungsvertrag machen, wenn dein Betrieb mit deinem Weggang einverstanden ist.
3. Falls der Betrieb nicht einverstanden ist, kannst du außerordentlich und fristlos kündigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt (§22 Berufsbildungsgesetz). Fristlos bedeutet: Du kannst sofort gehen, nachdem du die Kündigung übergeben hast oder nachdem die Kündigung per Post im Betrieb angekommen ist. Wichtige Gründe sind zum Beispiel:
• Verstöße gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz oder das Arbeitszeitgesetz
• Ausbildungsfremde Tätigkeiten
• Sexuelle Belästigung oder Züchtigung (körperliche Gewalt)
• Ausbleibende Ausbildungsvergütung
• Überstunden, die nicht bezahlt oder in Freizeit ausgeglichen wurden
• Systematisch schlechte Behandlung (immer wieder Beschimpfungen, Beleidigungen, Benachteiligungen, Diskriminierung)
Du musst schriftlich und unter genauer Angabe der Gründe (wer, was, wann, wo) kündigen. Sonst ist die Kündigung unwirksam. Sie ist auch unwirksam, wenn dir der auslösende Kündigungsgrund bereits länger als zwei Wochen bekannt war.
Eine außerordentliche Kündigung zu schreiben, ist eine Wissenschaft für sich und deshalb gibt es keine allgemeine Vorlage. Du musst in der fristlosen Kündigung schwere Vorwürfe gegen deinen Ausbildungsbetrieb erheben. Damit die Sache auch wasserdicht ist, solltest du dir unbedingt Hilfe bei deiner Gewerkschaft holen! Rückendeckung kannst du oft auch nach der Kündigung gebrauchen: Wenn der Azubi kündigt, ist der Ausbilder leicht verärgert und gibt dir nicht immer freiwillig, was dir noch zusteht, zum Beispiel Arbeitszeugnis, Arbeitspapiere, Restgehalt, Urlaubsansprüche, die ausbezahlt werden müssen.
Hier ist ein Kontakt für dich:
ver.di Essen / Mülheim / Oberhausen, Kay-Guido Lipka, Schützenbahn 11 – 13, 45127 Essen, Mail kay.lipka@verdi.de, Fon (02 01) 2 47 52 66, Fax (02 01) 2 47 52 74.
Da kannst du einfach anrufen, nach einem Jugendsekretär fragen und auch ruhig sagen, dass du von Dr. Azubi kommst....
4. Nachdem deine Kündigung oder der Aufhebungsvertrag durch sind, setzt du deine Ausbildung nahtlos im neuen Betrieb fort. Aber Vorsicht: Du hast wieder bis zu 4 Monate Probezeit...
Ich wünsche dir viel Erfolg - lass den Kopf nicht hängen! Dies war ein Service deiner Gewerkschaft!
Liebe Grüsse,
Dr. Azubi
P.S. Bitte empfiehl unseren Service weiter!